22.07.2017     16:33 Uhr
PlanBaby - Wenn Paare Eltern werden wollen

ICSI – Kinderwunschbehandlung

ICSI ist die Abkürzung für „Intracytoplasmatische Spermieninjektion“. Dies ist eine wichtige Maßnahme im Zusammenhang mit einer Kinderwunschbehandlung. Dabei wird die Samenzelle, das Spermium des Mannes, direkt in das Zytoplasma einer Eizelle eingespritzt.

Mit der Kinderwunschbehandlung wird erst begonnen, wenn es eine endgültige Diagnose gibt, dass ein Paar auf natürlichem Wege nicht schwanger werden kann. Erst dann darf man auf diese sogenannte "Reproduktionsmedizin" zurückgreifen.

Vor der ICSI

Bevor die endgültige Diagnose gestellt ist und mit der ICSI begonnen wird, sollte versuchen werden, die Lebensweise so umzustellen, dass die Fruchtbarkeit auf natürlichem Wege gesteigert werden kann. Beide Partner sollten den Konsum größerer Mengen Alkohol, Koffein, Drogen oder Zigaretten vermeiden. Auch eine gesunde Ernährung spielt eine große Rolle, wenn man die Fruchtbarkeit erhöhen möchte.

ICSI – Therapie als Alternative zur IVF

Wenn die Diagnose gestellt ist, dass ein Paar nicht auf natürlichem Wege schwanger werden kann, wird zum Beispiel die ICSI-Therapie begonnen. Oftmals wird die ICSI-Therapie auch dann durchgeführt, wenn eine IVF (In-vitro-Fertilisation) bereits fehlgeschlagen ist. Denn im Gegensatz zur IVF wird bei der ICSI ein Spermium mithilfe einer sehr feinen Hohlnadel direkt in eine Eizelle gespritzt.

In unserem Ratgeber planBaby erfahren Sie alle Einzelheiten zur ICSI.

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